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Wo ist der Marienplatz?

Der Marienplatz liegt inmitten der Münchner Altstadt und ist als Fußgängerzone ausgewiesen. München befindet sich im Süden von Deutschland und ist die Landeshauptstadt von Bayern. Die bayrische Metropole beheimatet rund 1,5 Millionen Menschen und bildet das Zentrum der Region München, die etwa 6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner hat. München ist neben Berlin, Hamburg und Bonn einer der wirtschaftlichen Dreh- und Angelpunkte in Deutschland. Kulturell hat die Millionenstadt an der Isar ebenfalls viel zu bieten, Touristinnen und Touristen aus Europa und der ganzen Welt strömen nach München, um sich die Stadt und ihre Highlights anzusehen. Ein Bummel über den Marienplatz gehört definitiv dazu, unzählige Geschäfte, Bars, Cafés, Gasthäuser und Restaurants befinden sich hier. Genießen Sie den Blick auf den Marienplatz, das Neue Rathaus und die Peterskirche mit unserer live Webcam am Alten Rathaus.

Wie groß ist der Marienplatz?

Der Marienpatz ist rund 5.000 m² groß, er hat eine Länge von rund 100 Meter und eine Breite von 50 Meter. Im Norden begrenzt das Neue Rathaus den Platz, im Osten steht das Alte Rathaus, an der südlichen und westlichen Seite wird der Marienplatz von vielen Geschäften, Gasthäusern, Bars, Kaufhäusern und Cafés begrenzt.

Wie alt ist der Marienplatz?

Der Marienplatz in München blickt zurück auf eine lange Geschichte, die im Jahr 1158 mit der Gründung Münchens durch Heinrich den Löwen begann. Seit der ersten Stunde ist der Marienplatz Zentrum und Herz der Stadt. Über die gesamte Zeitgeschichte hinweg war der Platz bestimmend für die Stadtentwicklung und das Leben in der Stadt. 1315 wurde München die Marktfreiheit von Kaiser Ludwig verliehen, er knüpfte daran die Auflage, dass der damals Marktplatz genannte Marienplatz für alle Zeit unbebaut bleiben müsse. In den folgenden Jahrhunderten hieß der heutige Marienplatz weiterhin nur „Platz“ oder „Markt“ und diente als Handelsort für verschiedene Lebensmittel. Im Spätmittelalter wurden auf dem Marienplatz auch Hinrichtungen und Ritterturniere durchgeführt, ebenso war er Veranstaltungsort für festliche Zeremonien wie die Kaiserbesuche im 15. und 16. Jahrhundert. 1481 wurde mit dem Abriss verschiedener Gebäude ein rechteckiger freier Platz geschaffen. Rund 100 Jahre später begann der Bau der Landschaftshäuser, in denen die Ständevertreter des bayerischen Herzogs ihren Sitz hatten. Mit diesem Bau wurde der Platz ein politischer Wirkungsort, der er bist heute geblieben ist. Ein weiteres geschichtsträchtiges Ereignis fand 1638 statt, Kurfürst Maximilian I. ließ in diesem Jahr die Mariensäule errichten, sie sollte Dank ausdrücken für die Schonung der Stadt während der schwedischen Besatzung im Dreißigjährigen Krieg. Heute ist die Mariensäule eines der Wahrzeichen von München. Nach der Verlegung des Getreidemarkts im Jahr 1853 zur Schrannenhalle an der Blumenstraße, wurde der Schrannenplatz am 9. Oktober 1854 endgültig in Marienplatz umbenannt. Zwischen 1867 und 1909 erfolgte der Bau des Neuen Rathauses, insgesamt 21 Bürgerhäuser mit Laubengängen und feinen Stuckfassenden mussten dem neuen Kolossalbau weichen. Ab 1888 verkehrten auf dem Marienplatz zudem Straßenbahnen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Häuser rund um den Marienplatz schwer beschädigt und teilweise zerstört, unter ihnen auch der barocke „Peterhof“. Die letzte große Veränderung erfolgte mit der Umwandlung in eine Fußgängerzone, bis 1972 war der Marienplatz für private Autos befahrbar, seither darf nach Herzenslust flaniert werden.