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Wo liegt St. Christina?

St. Christina (Santa Cristina) gehört zusammen mit Wolkenstein und St. Ulrich zu den drei Gemeinden in Gröden, Südtirol, Italien. Die rund 1960 Einwohner von St. Christina sprechen Deutsch, Italienisch sowie Ladinisch - ein alter romanischer Dialekt, der hauptsächlich noch in Gröden, Gadertal, Fassatal, Buchenstein sowie Cortina d’Ampezzo gesprochen wird. Die Gemeinde gehört ebenso zur Autonomen Provinz Bozen und damit zu Italien.

Der Tourismus ist der Hauptwirtschaftszweig der 31,83 km² großen Gemeinde. Im Westen grenzt die Gemeinde an St. Ulrich, im Osten an Wolkenstein, wo der in den Grödner Bach einmündende Cislesbach die Gemeindegrenze bildet. Nordöstlich befinden sich die eindrucksvollen Gipfel der Geislergruppe sowie Puezgruppe. Dieses Gebiet ist im Naturpark Puez-Geisler (ita. Parco Naturale Puez-Odle, lad. Parch Naturel Puez-Odles) unter Schutz gestellt. Zwischen den dort befindlichen Bergen Seceda (2519 m), Pitschberg (2363 m), Sass Rigais (3025 m), Furchetta (3025 m) und Stevia (2555 m) befindet sich ein weitläufiges Almgebiet: die Cisles- und Mastlè-Alm ist ein beliebtes Wandergebiet mit zahlreichen Bergseen. Einer der Bekanntesten ist der Lech Sant auf 2096 m, der wörtlich mit „Heiliger See“ übersetzt werden kann.

Ganzjährig erreichbar ist die Gemeinde St. Christina über die Grödner Straße, die im Eisacktal ihren Anfang nimmt. Die Fahrt über das Grödner Joch (2121 m, Jëuf de Frea) sowie das Sellajoch (2218 m, Jëuf de Sela) ist hingegen von der Schneelage abhängig. Diese eindrucksvollen Passstraßen über die Dolomiten (UNESCO Weltnaturerbe) verbinden Gröden mit dem Gadertal (Val Badia) sowie dem Fassatal (Fascia).

Wie ist das Wetter in St. Christina - Gröden?

Die schneereichen Winter sorgen bis in den Frühling für optimale Bedingungen für alle Wintersportler und Schneehasen, im Sommer dagegen ist das Klima warm und trocken und macht St. Christina beliebt für Wanderungen und Aktivitäten in der freien Natur. Das absolute Highlight jedoch ist und bleibt der Herbst: goldene Landschaften verzaubern das Grödnertal und sorgen für ein beeindruckendes Farbenspiel. Wie wird das Wetter in St. Christina heute, morgen oder am Wochenende? Aktuelle Wetterprognosen zeigen unsere live Webcam in St. Christina.

Wo kann man in St. Christina übernachten?

Wer den Hauptort der Gemeinde besucht, dem wird schnell klar, dass der Tourismus die Hauptrolle in St. Christina spielt. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: die vielfältige Naturlandschaft Grödens lockt jährlich tausende Gäste in das romantische Dolomiten-Tal. Vom Luxus-Hotel über den Gasthof und der familiär geführten Pension bis hin zum Bed & Breakfast sowie der Ferienwohnung findet man in St. Christina alles. Bei Reisenden sehr beliebt sind beispielsweise das Dorfhotel Beludei, das Hotel Interski oder das Alpinchalet Luispeck. Ob Aktiv- oder Wellnessurlaub, in St. Christina findet jeder Gast das passende Angebot.

Was ist im Winter los in St. Christina?

St. Christina ist ein Mekka des Wintersports. Das Skigebiet Gröden bietet Pistenspaß für Groß und Klein. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene: im Skigebiet Gröden kommen alle Wintersportler auf ihre Kosten, denn es ist Teil des weltberühmten Skiareals Dolomiti Superski, das größte Skigebiet der Welt. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von insgesamt 12 Skigebieten in den Dolomiten. Die Zahlen verdienen dabei die Bezeichnung Superlativ: über 460 Lifte befördern pro Stunde 630.000 Personen zu 1.200 Kilometern Pisten, die von fast 5.000 Schneekanonen beschneit und über 300 Pistenfahrzeugen präpariert werden. Wer sich einen ganzen Tag Zeit nimmt, kann auch die mehr als 40 Kilometer lange, von zahlreichen Seilbahnfahrten unterstützte „Sellaronda“ in Angriff nehmen. Erwähnenswert sind auch die zahlreichen Skischulen in St. Christina, wovon eine sogar mit der Goldmedaille des italienischen Skiverbandes (FISI) ausgezeichnet wurde.

Abseits der perfekt präparierten Pisten laden gemütliche Berghütten und Gastronomiebetriebe zum Genießen und Verweilen ein. Große Gastfreundlichkeit, exzellente Südtiroler Küche und ein malerisches Panorama sind nur einige Gründe, weshalb sich ein Besuch lohnt. Wer nach einem aufregenden Skitag im Skigebiet Gröden noch Lust hat zu feiern, der findet in den zahlreichen Bars und Pubs von Gröden perfekte Möglichkeiten. Bis zu später Stunde kann dort ausgelassen gefeiert und getanzt werden.

Anfang des Jahrtausends wurde auf dem Monte Pana, auf 1600 bis 1800 Metern über dem Meeresspiegel, auch ein nordisches Skizentrum mit einer Loipenlänge von 38 km sowie zwei kleinen Sprungchancen aufgebaut.

Ein Highlight im Winter ist der seit 2005 jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt im Dorf. Perfekt um sich auf die besinnliche Zeit einzustellen und gleichzeitig das wichtigste Kunsthandwerk in Gröden kennen zulernen: Die Holzschnitzerei. Schnitzereien aus Gröden sind in der ganzen Welt bekannt und sehr begehrt. Folglich ein perfektes Mitbringsel aus dem Urlaub.

Was kann man im Sommer in St. Christina unternehmen?

Wann hat man schon einmal ein UNESCO Weltnaturerbe direkt vor der Tür? Die Dolomiten sind mit Sicherheit eines der schönsten Gebiete für ausgiebige Wanderungen in den Bergen. Ausgezeichnete Wanderwege führen vorbei an malerischen Bergseen, imposanten Gipfeln und weitläufigen Almwiesen. Panoramen wie aus einem Bilderbuch garantieren unvergessliche Erlebnisse. Unzählige Berghütten entlang der Wege bieten Südtiroler Spezialitäten auf Sterneniveau.

Ein besonderes Erlebnis versprechen die von einheimischen Berg- und Wanderführer angebotenen Wanderungen. Für sportlich ambitionierte Wanderer ist die Grödner Wandernadel "Cristal d'Or" ein Muss: Hierzu holt man sich in den Grödner Tourismusvereinen einen Wanderpass und lässt diesen in den Schutzhütten, die man auf seinen Wegen besucht, abstempeln. Je nach Leistung gibt es die Wandernadel in den Varianten Bronze, Silber, Gold oder Bergkristall.

Besonders bei Rad- und Motorradfahrern beliebt sind Touren über die Passstraßen. Das Grödner Joch (Passo Gardena) verbindet Gröden mit dem Gadertal und hat eine Höhe von 2121 m. Zusammen mit dem Sellajoch (2218 m), dem Pordoijoch (2239 m) und dem Passo Campolongo (1875 m) bildet das Grödner Joch für Radfahrer die beliebte Vierpässefahrt Sella Ronda rund um die Sella.

Der Tourismus in Gröden hat sich längst auch auf den zunehmend stärker werdenden Mountainbike Sport eingestellt. Zahlreiche Radverleihe, eine hervorragende Bike-Infrastruktur, rasante Downhill-Strecken und eine atemberaubende Naturlandschaft locken mehr und mehr Sportler in die Region. Das Portal „Mountain Bike Holidays“ verlieh Gröden den Status „Approved Bike Aerea“ – in Südtirol bisher einzigartig. Die Bike-Events „HERO Südtirol Dolomites“ und „Sellaronda Bike Day“ locken zusätzlich tausende Sportbegeisterte nach Gröden.

Wer noch etwas mehr Adrenalin braucht, der sollte unbedingt einen der zahlreichen Klettersteige probieren. Anfänger, Fortgeschrittene und Profikletterer kommen dabei voll auf ihre Kosten.

Geheimtipp: Eine Wanderung zum Tervela-Wasserfall. 2008 wurde ein neuer Weg angelegt, dessen Highlight eine Brücke direkt unter dem gut 50 Meter hohen Wasserfall darstellt. Folgt man dem Weg weiter, gelangt man an einen Aussichtspunkt, der jedem Besucher in Erinnerung bleiben wird.

Webcams in der Nähe von St. Christina

St. Ulrich - Gröden, Wolkenstein - Gröden