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Die Stadt St. Pölten

St. Pölten, die Landeshauptstadt und gleichzeitig größte Stadt Niederösterreichs, liegt auf eine Höhe von 267 m, hat eine Fläche von ca. 108,5 km² und knapp über 51.000 Einwohner.

Verkehrslage in St. Pölten

Neben dem St. Pöltener Hauptbahnhof, der an der Westbahnstrecke liegt, gibt es 5 weitere Bahnhöfe in St. Pölten. Vier von diesen bilden die Endstationen für die Leobersdorfer Bahn, die Mariazeller Bahn und die Regionalbahnen nach Tulln und Krems. Durch den Ausbau der Westbahnstrecke zwischen St. Pölten und Wien wird in Zukunft die Fahrzeit auf dieser Teilstrecke nur mehr knapp 25 Minuten betragen.

Was den Straßenverkehr betrifft, liegt St. Pölten an einem Knotenpunkt der Westautobahn A1 Salzburg-Wien mit der Kremser Schnellstraße S33, die nach Krems führt.

Außerdem sind 10% aller Verkehrswege in der Stadt St. Pölten mit dem Fahrrad zu bewältigen: derzeit verfügt sie über ein Routennetz von 165 Kilometern, das in den nächsten Jahren noch wesentlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist St. Pölten auch der Ausgangspunkt für viele Radstrecken in verschiedene Regionen Niederösterreichs, speziell des Traisentalradweges, der von der Donau bis in die Steiermark nach Mariazell führt.

Sehenswertes in St. Pölten

Das Wahrzeichen der niederösterreichischen Landeshauptstadt ist das St. Pöltener Rathaus. Es ist durch mehrere Baustile von romanischen Gewölben über gotische Nischen bis zu Renaissanceinschriften und einer Barockfassade gekennzeichnet.

Einige weitere sehenswerte historische Bauwerke in St. Pölten sind die Domkirche am St. Pöltener Domplatz, eine ehemalige romanische Basilika, die barockisiert wurde, das "Institut der Englischen Fräulein", das vom berühmten Architekten Jakob Prandtauer errichtet wurde, oder der Herrenplatz mit Mariensäule, der von bedeutenden Barockbauten umgeben ist und auf dem täglich ein Markt abgehalten wird.

Neben historischen Sehenswürdigkeiten findet man in St. Pölten vor allem auch Zeugen moderner Architektur: Nach den Plänen des bekannten Architekten Ernst Hoffmann wurden im St. Pöltener Landhausviertel sowohl das "Landtagsschiff", das Regierungsgebäude der Niederösterreichischen Landesregierung, als auch der 77m hohe "Klangturm" errichtet, der als Wahrzeichen des Landhausviertels über ein Infocenter im Erdgeschoss, St. Pöltens schönster Aussichtsterrasse in 47m Höhe und begehbaren Klangräumen in Form von kugelförmigen Hörzonen in drei Etagen verfügt und darin ein jährlich wechselndes Programm zur Klangkunst bietet.

In den 90-er Jahren wurde das Festspielhaus St. Pölten vom Architekten Klaus Kada errichtet und ist das Stammhaus des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich. Sein Konzertsaal bietet Sitzplätze für 1.100 Besucher, in dem neben den Orchesterkonzerten auch Musiktheateraufführungen und Tanzproduktionen, Brauchtumsveranstaltungen, Kammer- und Unterhaltungsmusikkonzerte stattfinden.

Besonders sehenswert ist auch das vom österreichischen Stararchitekten Hans Hollein designte Niederösterreichische Landesmuseum: als modernes multimediales Erlebnismuseum widmet es sich auf unkonventionelle Weise der Natur, Kunst und Geschichte des Landes Niederösterreich.