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Wo liegt Ulten?

Die rund 2.860 EinwohnerInnen zählende Gemeinde Ulten, die aus den vier Ortschaften St. Walburg, Kuppelwies, St. Nikolaus und St. Gertraud besteht, liegt im Ultental, das wiederum zur Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt gehört, der sowohl die Gemeinden des Passeiertals, als auch die berühmte Kurstadt Meran angehören. Somit ist Ulten ein Teil der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, der nördlichsten Provinz von Italien. Die italienische Bezeichnung für das Ultental lautet Val d'Ultimo. Ungefähr in der Mitte des Tales befindet sich das schneesichere Skigebiet Schwemmalm, das im Winter insbesondere bei Familien sehr beliebt ist.

Das 40 km lange Tal der Falschauer, einem Gebirgsbach in den Ortler-Alpen, der in die Etsch mündet, ist über die Ortschaft Lana im Etschtal erreichbar und verläuft parallel zum nördlich gelegenen Vinschgau. Die obersten Talabschnitte des Ultentals befinden sich im 134.620 Hektar großen Nationalpark Stilfser Joch (Parco Nazionale dello Stelvio), der zu den größten Naturschutzgebieten in Europa zählt und sich über die vier italienischen Provinzen Südtirol, Trient, Brescia und Sondrio erstreckt. Seit 1935 besteht dieser Nationalpark zum Schutz der Natur des Ortler-Gebietes. Der 3.905 m hohe Ortler ist der höchste Berg Südtirols und der markante Blickfang des Nationalparks Stilfser Joch.

Wo kann man in Ulten übernachten?

In den unterschiedlichen Ortschaften des Ultentals, entlang und abseits der Hauptstraße befinden sich zahlreiche Hotels verschiedener Kategorien, Pensionen, Ferienwohnungen sowie Unterkünfte auf Bauernhöfen. Zu den bekanntesten Hotels zählen beispielsweise das 4-Sterne Life Balance Hotel Arosea, das 4-Sterne Erlebnishotel Waltershof oder das Chalet De Ultimis. Gerade die gehobenen Klassen bieten ein überzeugendes Angebot im Bereich Spa und Wellness. Für welche Unterkunft sich Gäste im Ultental auch entscheiden, das Service, die außergewöhnliche Gastfreundschaft und das wunderschöne Ambiente verzaubern die Herzen der kleinen und großen BesucherInnen.

Wie ist das Wetter in Ulten?

Aktuelle Wetterprognosen für heute, morgen oder am Wochenende zeigen unsere live Webcams.

Was ist los in Ulten?

Im Winter gilt Ulten als beliebter Anlaufpunkt für naturbegeisterte WintersportlerInnen. In der Mitte des Tales befindet sich das Skigebiet Schwemmalm, das von 1.150 bis 2.625 m Meereshöhe reicht. BesucherInnen erwarten 25 km perfekt präparierter Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und über 1.000 Metern Höhenunterschied. Die einzigartigen Pisten unter dem Mutegg und der näheren Umgebung führen über weite, sonnige Hänge und zählen zu den schönsten Abfahrtsstrecken in Südtirol. Bei einem Höhenunterschied von 1100 m und einer Länge von fünf Kilometer beheimatet die Schwemmalm auch eine der längsten Talabfahrten in Südtirol. Nicht umsonst gilt das schneesichere Skigebiet im Ultental bei TouristInnen und Einheimischen gleichermaßen als Geheimtipp. Moderne Beförderungsanlagen bringen die WintersportlerInnen in nur wenigen Minuten auf die Pisten, familienfreundliche Abfahrten sind ebenso vorhanden, wie anspruchsvolle Herausforderungen – nennenswert hierbei ist die Asmolpiste, die von der Bergstation Mutegg (2625 m) zur Talstation (1500 m) führt.

Für naturverbundene Menschen und besonders für Familien, die noch stressfreien, ruhigen und sanften Wintertourismus schätzen, ist das Ultental die ideale Winterdestination. Ein reichhaltiges Sportangebot von Skifahren, über Snowboarden, Rodeln, Langlaufen oder Skischuhwandern sorgt für Abwechslung. Eine unwiderstehliche Gastfreundschaft, eine intakte Natur sowie eine ausgezeichnete Küche für Entspannung. Ulten ist die perfekte Adresse, um Erholung und sportlichen Ehrgeiz zu verbinden.

 

 

Was kann man im Sommer in Ulten unternehmen?

Dem Kopf eine Pause gönnen, dem Herzen Freiheit geben und sich selbst eine Auszeit ermöglichen. Ulten im Sommer ist ein Paradies für alle NaturfreundInnen, die Entspannung und Erholung suchen. Zahlreiche einfache und anspruchsvolle Wanderwege führen vorbei an grünen Almwiesen, schroffen Klippen, dichten Wäldern, urigen Hütten, alten Bauernhöfen und malerischen Bergseen oder eventuell auch vorbei an den drei berühmten Ultner Urlärchen, die Teil des Unesco-Weltnaturerbes und rund 800 Jahre alt sind. Der Ultner Höfeweg ist in diesem Zusammenhang ein besonderer Tipp.

Besonders sind auch die zahlreichen Stauseen, die dem Tal einen eigenen Charakter verleihen. Neben dem höchstgelegenen anfahrbaren Stausee Weißbrunnsee auf 1.872 m, ist vor allem der Zoggler Stausee zwischen Sankt Walburg und Kuppelwies nennenswert. Über die Jahrzehnte hinweg entwickelten die Stauseen eine immer größer werdende Anziehungskraft auf die Menschen. So sind sie heute beliebte Ausflugsziele, insbesondere für FischerInnen.

Eine besondere Sehenswürdigkeit im Ultental ist die Ruine der Burg Eschenlohe, die erstmals 1164 urkundlich erwähnt wurde und der einstige Sitz der Grafen von Ulten war. Wer noch mehr über die Geschichte des Ultentals erfahren möchte, sollte einen Ausflug in das Ultner Talmuseum planen. Dort erhalten die BesucherInnen faszinierende Einblicke in das frühere bäuerliche Leben in einer der härtesten Regionen der Alpen.

Was haben berühmte Persönlichkeiten mit Ulten zu tun?

Um 1900 lockte der kleine Badeort Mitterbad bei St. Pankraz zahlreiche Berühmtheiten ins Ultental. Darunter waren etwa Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, Bismarck, Franz Defregger, Hermann Sudermann, Franz Kafka, Domherr Graf zur Lippe, Thomas Mann und Heinrich Mann. Mitunter kamen die großen Namen wegen des bekannten Arztes und Philosophen Dr. Christoph Hartung von Hartungen, der im hinteren Ultental seine Sommervilla Hartungshausen besaß.

Heute sind insbesondere zwei Personen zu nennen, die es vom einfachen Mann aus Ulten zu einer international bekannten Persönlichkeit geschafft haben. So begeistert der Kabarettist und Komiker Luis aus Südtirol seit Jahren sein Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum, während der Skirennläufer Dominik Paris seit langem zur Ski-Elite im internationalen Skizirkus zählt – unter anderem gewann er zweimal die „Streif“ in Kitzbühel.