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Wo liegt Dresden?

Dresden ist die Landeshauptstadt des deutschen Freistaats Sachsen. Mit rund 560.000 EinwohnerInnen ist die bekannte Kulturstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1990 zur DDR gehörte, nach Leipzig die zweitgrößte sächsische Kommune. Der Einwohnerzahl nach ist sie außerdem die zwölftgrößte Stadt Deutschlands. Die an der Elbe gelegene Stadt gehört heute zu einer der ökonomisch dynamischsten deutschen Regionen, sie positioniert sich selbst als "Silicon Saxony": Innovation und Spitzentechnologie werden großgeschrieben.

Bewegte Geschichte

Das erste Mal in einer erhaltenen Urkunde erwähnt, wurde Dresden im 12. Jahrhundert. Sie war erst kurfürstliche und später königliche Residenz. Bereits um 1900 verzeichnete die Stadt mehr als eine Million EinwohnerInnen und war zu dieser Zeit die viertgrößte Stadt des deutschen Reiches, in der ein lebendiges kulturelles Klima herrschte. Damals wurde der Grundstein gelegt, dass Dresden bis heute ein so attraktives Ziel für BesucherInnen ist. Traurige Berühmtheit erlangte die sächsische Stadt im Zweiten Weltkrieg: Im Februar 1945 wurden das Dresdner Zentrum und Teile der Vorstädte durch Luftangriffe fast vollständig zerstört. Fast fünf Tage brannte es. Die kulturhistorisch wertvolle Innenstadt war begraben unter Trümmern. Das bekannte Bild mit dem Blick vom Rathausturm zeigt die Zerstörung auf bedrückende, mahnende Art.

Nach Ende des Krieges wurde die Stadt Teil der DDR und nur teilweise wieder aufgebaut. Seit der deutschen Wiedervereinigung finden umfassende Bautätigkeiten statt und Dresden ist dabei, wieder eine der attraktivsten Städte Deutschlands zu werden.

Dresdner Sehenswürdigkeiten & einzigartiger Charme von "Elbflorenz"

Heute ist Dresden ein Gesamtkunstwerk, das faszinierende Bauwerke, Kunstschätze und vor allem einen ganz besonderen Charme bietet. Besondere Sehenswürdigkeiten sind:

  • Frauenkirche und Neumarkt

Der Besuchermagnet schlechthin liegt im Zentrum der Altstadt: die wiedererbaute Frauenkirche, das alte und neue Wahrzeichen der Stadt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut, wurde die protestantische Kirche 1945 völlig zerstört und in den 1990er Jahren neu aufgebaut und 2005 geweiht. Gleichzeitig wurde auch der Neumarkt, nun das neue alte Stadtzentrum, um die Kirche schrittweise rekonstruiert und die typischen barocken Giebelhäuser wieder errichtet. Die Dresdner Altstadt lädt nun zum Flanieren, Genießen und Gustieren ein.

  • Blaues Wunder

Das Blaue Wunder ist das Wahrzeichen der Stadt und der inoffizielle Name der Loschwitzer Brücke. Sie verbindet die Stadtteile Blasewitz am linken und Loschwitz am rechten Ufer der Elbe. Sie sorgte immer wieder für Kritik, ist aber bis heute die Brücke mit der ältesten Bausubstanz – sie hat keine Kriegsschäden erlitten.

  • Brühlsche Terrasse

Der architektonisch wohl schönste Teil des Dresdner Elbufers: Als privater Lustgarten angelegt, wird er heute auch Balkon Europas genannt. Die "Brühl-Terasse" liegt auch im Zentrum der Altstadt und erstreckt sich über ca. 500 Meter.

  • Dresdner Zwinger

Dieser Gebäudekomplex ist wohl das bedeutendste spätbarocke Bauwerk: Ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei. Heute beherbergt der Zwinger die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister (Schwerpunkte: italienische Werke der Renaissance sowie holländische und flämische Maler des 17. Jahrhunderts.), den Mathematisch-Physikalischen Salon sowie eine der bedeutendsten und umfangreichsten Prozellansammlungen der Welt.

  • Semperoper

Diese Oper ist eines der schönsten Opernhäuser weltweit und das bekannteste Deutschlands. Sie ist Heimstätte des renommiertesten deutschen Orchesters – der Sächsischen Staatskapelle. Erbaut wurde die imposante Oper von Gottfried Semper im 19. Jahrhundert und sie wurde, wie die anderen historischen Denkmäler, durch die Luftangriffe zerstört. Der Wiederaufbau dauerte Jahre: Erst 1985 wurde das Haus wieder eröffnet. Jedes Jahr findet hier auch der Semperopernball statt.

  • Residenzschloss

Der Renaissancebau in der Innenstadt entstand Ende des 15. Jahrhundert und wurde nach einem Brand im 18. Jahrhundert noch einmal erbaut. Es war das Machtzentrum der sächsischen Kurfürsten und Könige und prägend für die kulturelle Entwicklung Dresdens. Nach der Zerstörung im Krieg wurde Residenzschloss 1985 rekonstruiert und heute beherbergt es das Historische und Neue Grüne Gewölbe, das Kupferstich- und das Münzkabinett u.m.

  • Fürstenzug

Dieses beeindruckende, 101 Meter lange Wandbild aus Meissner Porzellanfliesen zeigt die Herrscher des Hauses Wettin.

  • Striezelmarkt

Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt: Er wird seit 1434 im Advent meistens auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet und zieht jährlich ca. zwei Millionen BesucherInnen an.

  • Pfunds Molkerei

Die Molkerei, die von den Gebrüdern Pfund gegründet wurde, gilt als „schönster Milchladen der Welt“. Handgemalte Majolikafliesen verzieren die Wände, den Boden und den Verkaufstresen mit fantasievollen Fabelwesen, floralen Elementen und Motiven aus der Milchwirtschaft.

Natürlich gibt es noch viele Sehenswürdigkeiten mehr wie den Großen Garten, den Goldenen Reiter, die Kathedrale, das Schloss Pillnitz, das Grüne Gewölbe etc. Dresden bietet einfach mehr, als in einem Artikel oder einen Aufenthalt entdeckt werden kann. Auch abseits der Alt- und Neustadt.

Wetter Dresden

Diese an Kultur so reiche Stadt liegt in der kühl-gemäßigten Klimazone, mit Übergang zum Kontinentalklima. Im Stadtgebiet herrscht ein milderes Klima als im Hügelland rund herum. Die meisten Sonnenstunden gibt es im Juli, die wenigsten im Jänner. Im Sommer herrschen angenehme, nicht zu heiße Temperaturen und im Winter wird es nicht sehr kalt – man kann diese Stadt also zu jeder Jahreszeit besuchen. Wer sich genau über das Wetter informieren möchte, klickt am besten auf unsere Live-Wetter Webcams.